{"id":4,"date":"2006-08-15T09:48:42","date_gmt":"2006-08-15T07:48:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schreibblogga.de\/?p=4"},"modified":"2016-09-05T15:07:24","modified_gmt":"2016-09-05T13:07:24","slug":"bluna-ii","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schreibblogga.de\/?p=4","title":{"rendered":"Bluna II"},"content":{"rendered":"<p>Lasst mich ein neues Kapitel in der Geschichte der kleinen Bluna aufschlagen.<\/p>\n<p>Wie wir alle vor nicht allzu langer Zeit erfahren haben, hatten es die Grosseltern der kleinen Bluna nicht immer leicht. Und da der Volksmund sagt, alles Gute und Schlechte w&#252;rde immer eine Generation &#252;berspringen, gelangten also die Eigenschaften der Grosseltern auf magische Weise in die kleine Bluna.<br \/>\nEines Tages h&#252;pfte die Kleine munter durch die Strasse des winzigen St&#228;dtchens, in dem sie wohnte und wie sie da so vor sich hin hoppelte mit ihren keinen Z&#246;pfen, die fand sie n&#228;mlich doof und kindisch, gelangte sie an ein Zelt, dass mit allerlei Wundersamem beh&#228;ngt war.<br \/>\nHinter der orangenen Markise befanden sich einige Fetzen eines seltsamen Materials, auch war dort ein getrockneter Rattensch&#228;del zu sehen und viele eigenartige und verschlungene Symbole. Diese Symbole befanden sich auch auf einem Schild, dass vor dem Zelt auf dem Asphalt stand.<br \/>\nDa die kleine Bluna noch nicht lesen konnte, betrachtete sie die Zeichen einige Zeit voller Interesse, wie es die Art von Kindern ist und entschied dann, dass ein Blick nicht schaden konnte.<br \/>\nSo fiel sie denn v&#246;llig unvermutet in einen offenen Kanalschacht, dachte bei sich aber, huiii, das mag ein Wunschbrunnen sein. Und wie sie so fiel und an ihre Cousine Alice dachte, schlug sie auch schon auf dem Boden des Kanalschachts auf und hatte nun ein WehWeh am Bein.<br \/>\nDas dauerte sie ein wenig und sie hub an, zu heulen. Auch das in der Art kleiner Kinder. Und wie sie da so sass und bitterlich weinte, kam ein Kanalarbeiter vorbei, der sie fragte, was denn geschehen sei.<br \/>\nUnd da sie ihm artig die ganze Geschichte erz&#228;hlte, fing er an, dr&#246;hnend zu lachen, hielt sich gar den beeindruckenden Bauch und lachte und lachte, dass ihm die Tr&#228;nen &#252;ber die Wangen rollten. Zuerst war die kleine Bluna ein wenige verdutzt und auch beleidigt, dann aber fand sie, dass der Mann irgendwie wie der Weihnachtsmann aussah, ja, es musste der Nikolaus sein und sie lachte pl&#246;tzlich auch, weil er sie jetzt bestimmt in den hohen Norden mitnehmen w&#252;rde. Dort in seinem Heim w&#252;rden die kleinen Elfen sie gesund pflegen, die dicke Frau des Weihnachtsmannes w&#252;rde ihr Suppe ans Bett bringen und sie heimlich vom Punsch kosten lassen, wenn es denn Weihnachten war. Sp&#228;ter w&#252;rde sie dann mit dem Nicki-N&#228;cki zusammen die Pakete ausfahren, da w&#228;re sie dann schon gross und wundersch&#246;n und auf einer dieser Fahrten w&#252;rde sie einen grossen, dunkelhaarigen, gutaussehenden und sehr gepflegten jungen Mann kennenlernen.<br \/>\nZun&#228;chst jedoch wurde sie ins Krankenhaus gebracht, aus dem sie ihre Grosseltern ein paar Tage sp&#228;ter abholten.<br \/>\nGrossvater schien abgelenkt und murmelte st&#228;ndig etwas von Reissverschl&#252;ssen, Grossmutter grinste von Ohr und Ohr und fand die ganze Aufregung viel zu hektisch. Sie bot der kleinen Bluna von ihrer Pfeife an und sie schmauchten lustig von dem Kraut.<br \/>\nBald vergass die kleine Bluna dann auch den Weihnachtsmann und ihre Zukunftspl&#228;ne und dachte sich stattdessen Neue aus.<\/p>\n<p>Davon aber sp&#228;ter, vielleicht morgen, vielleicht auch wann anders.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lasst mich ein neues Kapitel in der Geschichte der kleinen Bluna aufschlagen. Wie wir alle vor nicht allzu langer Zeit erfahren haben, hatten es die Grosseltern der kleinen Bluna nicht immer leicht. Und da der Volksmund sagt, alles Gute und Schlechte w&#252;rde immer eine Generation &#252;berspringen, gelangten also die Eigenschaften der Grosseltern auf magische Weise [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[2],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.schreibblogga.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.schreibblogga.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.schreibblogga.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.schreibblogga.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.schreibblogga.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.schreibblogga.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":104,"href":"https:\/\/www.schreibblogga.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4\/revisions\/104"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.schreibblogga.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.schreibblogga.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.schreibblogga.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}